DOMiDs zentrales Migrationsmuseum im Koalitionsvertrag

19.06.2017

Köln, 19.06.2017 – Auf dem Weg zu einem zentralen Migrationsmuseum ist DOMiD durch die Aufnahme in den Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung in Nordrhein-Westfalen einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Mit Freude haben wir festgestellt, dass die neue Regierungskoalition aus CDU und FDP sich unseres wichtigsten Projektes – dem Aufbau eines zentralen Migrationsmuseums – annimmt.

  • Zentrales Migrationsmuseum im Koalitionsvertrag
  • Neue Landesregierung NRW unterstützt DOMiD

Migration hat es immer gegeben. Sie prägt unseren Alltag. Aktuell führt die Aufnahme von Geflüchteten zu unterschiedlichen Reaktionen: Ablehnung und rassistischer Gewalt stehen Aufnahmebereitschaft und Engagement gegenüber. Unsere Gesellschaft steht an einem Scheidepunkt. Vor dem Hintergrund aktueller Debatten und dieser Entwicklungen ist klar: Deutschland braucht einen zukunftsorientierten Ort, der das Thema Migration entdramatisiert, ein modernes Geschichtsbild vorantreibt und als offenes Forum lebendigen Austausches konzipiert ist.

Dieser gesamtgesellschaftlichen Relevanz trägt die Unterstützung durch die neue Landesregierung Rechnung. Seit 1990 ist DOMiD auf dem Weg zu einem solchen Haus. DOMiD Mitbegründer und Vorstandsmitglied Ahmet Sezer: Wir freuen uns, dass die Regierungsparteien in ihrem Koalitionsvertrag einen mutigen und entscheidenden Schritt weitergehen: Sie werden das Vorhaben eines zentralen Migrationsmuseums von DOMiD konstruktiv begleiten. Diesen Schritt betrachten wir als einen Meilenstein auf dem Weg zu einem zentralen Migrationsmuseum für Deutschland und begrüßen das ganz herzlich."

Durch diese politische Willenserklärung fühlt sich DOMiD als zentraler Akteur im Feld der Vermittlung von Migration und Erinnerungskultur in der Einwanderungsgesellschaft bestätigt und ermutigt. DOMiDs Geschäftsführer Dr. Robert Fuchs: Wir bedanken uns bei allen Akteuren, die sich für unser Vorhaben stark machen und freuen uns schon auf die Zusammenarbeit mit der neuen Landesregierung. Gemeinsam gilt es im nächsten Schritt, weitere Partner in NRW und dem Bund für unser Vorhaben zu gewinnen.“

Auch der Unterstützerkreis, der sich aus der Kölner Stadtgesellschaft gebildet hat und das Museum gerne in Köln in einer Rheinbrücke realisieren möchte, freut sich über die Entwicklung.