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Buch: Das Gedächtnis der Migrationsgesellschaft

Der freie Autor Manuel Gogos nimmt sich in seinem neu erschienenen Buch „Das Gedächtnis der Migrationsgesellschaft. DOMiD – Ein Verein schreibt Geschichte(n)“ der Vereinsgeschichte von DOMiD an. Das Buch ist nun in der Reihe "Edition Museum" des transcript Verlags erschienen.

Das 272 Seiten starke und reich bebilderte Buch ist ab sofort als gebundenes Hardcover über den Verlag erhältlich. Dank der Förderung durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW können wir das Buch auch gratis als digitale Open Access Version im PDF-Format zur Verfügung stellen.

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Das Leben in der Bundesrepublik Deutschland wird von Millionen Migrant*innen mitgeprägt. Lange blieb ihre Geschichte ungeschrieben, doch 1990 begannen die aus der Türkei stammenden Pionier*innen des »Dokumentationszentrums und Museums über die Migration in Deutschland e.V.« (DOMiD) damit, alltagskulturelle
Objekte aus der Ära der so genannten »Gastarbeiter*innen« zusammenzutragen und in Ausstellungen zu präsentieren.

Heute umfasst die Sammlung über 150.000 Zeitzeugnisse aus der Migrationsgeschichte Deutschlands seit 1945 bis heute. Unzählige unerzählte Geschichten multipler Migrationen knüpfen sich daran.

Der freie Autor Manuel Gogos zeichnet in diesem Buch die Geschichte unseres Vereins DOMiD nach. Unser Projekt "Vereinsgeschichte", das durch das Land NRW unterstützt wurde, hat die Vorarbeit dafür geleistet. Unser Kollege Ceyhun Kara konnte unser Vereinsarchiv so aufbereiten, dass es als Quellenarchiv befragbar wurde.

In dem reich bebilderten Buch kommen viele unserer Wegbegleiter*innen der letzten 30 Jahre zu Wort und Meilensteine werden essayistisch gekonnt nachgezeichnet.

Mit Beiträgen von:

Dan Thy Nguyen, Mathilde Jamin, Aytaç Eryılmaz, Jagoda Marinic, Martin Rapp, Regina Wonisch, Robert Fuchs, Michael Fehr, Armin Laschet, Bengü Kocatürk-Schuster, Anton Rütten, İbrahim Arslan, Ahmet Sezer, Eleni Tsakmaki, António Muñoz Sánchez, Yvonne und Christel Neudeck, Arnd Kolb, Caroline Authaler, Bettina Just, Beate Rieple, Tayfun Demir und vielen mehr.

Buchvorstellung

18.01.2022

19 Uhr, Eintritt frei
Anmeldung erforderlich

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von DOMiD mit dem Literaturhaus Köln.

Manuel Gogos liest aus seinem Buch und erzählt, wie er sich den Schicht für Schicht bei DOMiD abgelagerten Geschichten genähert hat.

Der Mitgründer des Vereins Aytaç Eryılmaz gehört als einer der Vorreiter der Musealisierung von Migration zu den Protagonist*innen im Buch und berichtet an diesem Abend über die Frühgeschichte des Vereins.

Die Museologin und DOMiD-Mitarbeiterin Sandra Vacca gibt einen Ausblick auf das geplante Migrationsmuseum und erläutert, warum dieses partizipativ gestaltet wird.

Die Buchvorstellung wird moderiert durch die Literaturwissenschaftlerin Maryam Aras.

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Manuel Gogos:

„Das Gedächtnis der Migrationsgesellschaft.
DOMiD – Ein Verein schreibt Geschichte(n)“

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40 EUR
11/2021, 272 Seiten Hardcover,
Fadenbindung
durchgängig vierfarbig
ISBN 978-3-8376-5423-3
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Open Access: 0 EUR
11/2021, 272 Seiten
durchgängig vierfarbig
ISBN 978-3-8394-5423-7
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