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Foto: DOMiD-Archiv, Köln

Newsroom für Presse & Medien

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Über DOMiD

1990

Vor über 30 Jahren wurde DOMiD in Essen gegründet.
Lesen Sie mehr zu unserer Geschichte.

1.000

Auf rund 1.000 Quadratmetern erstreckt sich das DOMiD-Archiv in Köln-Ehrenfeld. Mit der Gründung eines Migrationsmuseums wird diese Fläche signifikant erhöht.

150.000

Über 150.000 Zeitzeugnisse umfasst die bundesweit einzigartige Sammlung zur Geschichte der Migration in Deutschland.

11

Elf Angestellte arbeiten derzeit in der Geschäftsstelle in Köln.

44,26 Millionen Euro

Diese Summe haben der Bund und das Land NRW als Investitionsmittel für das "Haus der Einwanderungsgesellschaft" in ihre Haushalte eingestellt.

Das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland (DOMiD), ist ein gemeinnütziger Verein, der 1990 von Migrant*innen gegründet wurde. DOMiD beheimatet die bundesweit größte Sammlung von Objekten und Dokumenten, die die vielfältige Geschichte der Migration in Deutschland dokumentieren. Die laufende Sammlung ist aus der Zivilgesellschaft heraus entstanden und umfasst derzeit mehr als 150.000 sozial-, kultur- und alltagsgeschichtliche Zeitzeugnisse. DOMiD gehört mit Ausstellungen, Publikationen und Veranstaltungen zu den Vorreitern der Musealisierung von Migration sowie der Vermittlung von Migrationsgeschichte. Dabei steht der Verein für ein multiperspektivisches Geschichtsbild und setzt sich für eine inklusive Erinnerungskultur ein.

Gefördert vom Bund und dem Land NRW entsteht in den kommenden Jahren in Köln im Auftrag von DOMiD das Migrationsmuseum „Haus der Einwanderungsgesellschaft“. Dort wird gezeigt werden, wie Migration sich in die deutsche Geschichte eingeschrieben hat und unsere heutige Gesellschaft prägt. Als Kultur- und Begegnungsstätte bietet das Haus zudem Raum, um zentrale Fragen um Identität, Zusammenleben und Teilhabe zu diskutieren. Für die Investitionskosten haben der Deutsche Bundestag sowie der Landtag NRW jeweils 22,13 Mio. € in ihre Haushalte eingestellt. Das Projekt wurde im Nationalen Aktionsplan Integration der Bundesregierung verankert, um „den kulturellen Reichtum Deutschlands zu würdigen, der auch Zugewanderten zu verdanken ist“. Das Haus entsteht in dem Kölner Stadtteil Kalk auf dem Areal der ehemaligen KHD-Werke („Hallen Kalk“, genau: Halle 70) in einer stillgelegten Industriehalle. Schirmherrin des Museumsbau-Projekts ist die Bundestagspräsidentin a.D. Prof. Dr. Rita Süßmuth.

In der Kölner DOMiD-Geschäftsstelle arbeiten derzeit elf Angestellte. Der Verein ist politisch unabhängig und weltanschaulich neutral. DOMiD wird institutionell gefördert durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Köln.

Medienberichte (Auswahl)

WDR3 - Kultur am Mittag, 23.06.2021:
Das Einwanderungsmuseum DOMiD nimmt Gestalt an
DOMiD-Geschäftsführer, Dr. Robert Fuchs über die partizipative Museumsgestaltung.

Deutsche Welle, 19.06.2021:
Angekommen! Persönliche Fotogeschichten von Migranten
Feature über die Ausstellung im Museum Ludwig.

dpa/Zeit, 18.06.2021:
Kulturstiftung fördert Migrationsmuseum in Köln
Meldung über die Förderung von DOMiDLabs durch die Kulturstiftung des Bundes.

FAZ, 01.08.2021:
Auch in Köln ist Nomadland
Das FAZ Feuilleton über die Ausstellung "Vor Ort: Fotogeschichten zur Migration".

SZ, 05.08.2021:
Wer bleibt
Besprechung der Ausstellung "Vor Ort: Fotogeschichten zur Migration".

Deutschlandfunk - Wochenendjournal, 26.06.2021:
Die Enkel der ersten Einwanderergeneration auf Spurensuche
Feature über die Suche nach Spuren der "Gastarbeiter" (mit Interviews von DOMiD).

Zeitzeug*innen berichten, Jugendliche fragen

26.10.2021

Das 60-jährige Jubiläum des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens haben die Migrationsmuseen DOMiD und Deutsches Auswandererhaus Bremerhaven zum Anlass genommen, zu diesem intergenerationellen Gespräch einzuladen.

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Bundespräsident besucht DOMiD-Ausstellung

05.10.2021

• Bundespräsident würdigt Leistungen der „Gastarbeiter“ • Ausstellung zeigt 60 Jahre Geschichte der Migration in Deutschland • Vor 60 Jahren schloss Bundesrepublik Abkommen mit der Türkei

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DOMiD gewinnt Zukunftspreis „Kulturgestalten“

08.07.2021

Das Projekt „Meinwanderungsland“ des Dokumentationszentrums und Museums über die Migration in Deutschland (DOMiD) erhält den erstmals vergebenen Preis „Kulturgestalten“ der Kulturpolitischen Gesellschaft.

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Kulturstiftung fördert Migrationsmuseum in Köln

21.06.2021

Die Kulturstiftung des Bundes fördert in den kommenden drei Jahren das Projekt „DOMiDLabs – Labore für eine partizipative Museumsgestaltung“.

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Vor Ort: Fotogeschichten zur Migration

14.06.2021

Die Ausstellung „Vor Ort – Fotogeschichten zur Migration“ bringt professionelle Fotografien aus der Sammlung des Museum Ludwig und viele private Fotografien aus dem Bestand des DOMiD zusammen.

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Afrodeutsche Geschichte: DOMiD-Archiv übernimmt Nachlass von Theodor Wonja Michael

20.01.2021

Theodor Wonja Michael war einer der letzten Schwarzen Deutschen Überlebenden der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus. 2019 verstarb er. Ein Teil seines Nachlasses geht nun ein in die DOMiD-Sammlung ein.

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Bund bewilligt Mittel für »Haus der Einwanderungsgesellschaft« – Zentrales Migrationsmuseum entsteht in Köln

15.11.2019

Der Haushaltsausschuss des deutschen Bundestages hat in seiner gestrigen Bereinigungssitzung Mittel für ein »Haus der Einwanderungsgesellschaft« bewilligt. Das zentrale Migrationsmuseum entsteht in Köln. Auch das Land NRW hat Unterstützung zugesagt.

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Standort für Migrationsmuseum in Köln-Kalk gefunden

03.07.2019

Erstmalig wurde DOMiD (Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V.) als potentieller Nutzer einer im städtischen Besitz befindlichen Halle vorgestellt. In der Halle soll das künftige Migrationsmuseum entstehen.

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DOMiD veröffentlicht Einblicke in Geschichten geflüchteter Menschen in NRW

18.04.2019

Mit dem Projekt „Refugee Stories Collection“ dokumentierte DOMiD in den Jahren 2017 und 2018 die Erlebnisse und Erfahrungen von 71 Menschen, deren Flucht sie seit 2015 nach NRW führte.

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NRW-Ministerpräsident bekräftigt Unterstützung für geplantes Haus der Einwanderungsgesellschaft

08.01.2019

Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, besuchte am Sonntag gemeinsam mit der NRW-Integrationsstaatssekretärin Serap Güler das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland.

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