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Land NRW gibt Förderzusage für „Haus der Einwanderungsgesellschaft“

Nachdem der Bund im November vergangenen Jahres Mittel für das von DOMiD geplante zentrale Migrationsmuseum bewilligte, zog im Dezember der NRW-Landtag nach. Mit Stimmen aller Fraktionen – mit Ausnahme der AfD – sagte das Land ebenfalls 22,13 Millionen Euro für den Museumsbau zu. Die Investitionskosten für das „Haus der Einwanderungsgesellschaft“ über 44,26 Millionen Euro sind damit gesichert. Beabsichtigt ist die Errichtung des interaktiven Museums auf dem Gebiet des ehemaligen Industriegebiets der „Hallen Kalk“, im rechtsrheinischen Köln-Kalk.


DOMiD-Geschäftsführer, Dr. Robert Fuchs, zeigte sich erfreut: „Wir sind dem Land Nordrhein-Westfalen zu großem Dank verpflichtet. Durch die langjährige Förderung konnten wir in den letzten 30 Jahren eine bundesweit einzigartige Sammlung zur Geschichte der Migration aufbauen. Mit der jetzigen Entscheidung finden die Objektschätze einen würdigen Raum. NRW leistet einen wichtigen Beitrag bei der Erhaltung des kulturellen Erbes, den Migrantinnen und Migranten zu diesem Land beitragen.“
Geplant ist das Museum als lebendiges Zentrum des Dialogs, in dem ausgehend von der heutigen Einwanderungsgesellschaft Migration als Querschnittsthema der Gesellschaft behandelt wird.

Foto: BeL Sozietät für Architektur
Halle 70 auf dem Areal der "Hallen Kalk", in die das "Haus der Einwanderungsgesellschaft" einziehen soll.

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