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Hinweis: DOMiD wurde Ziel von Anlagebetrug
DOMiD wurde im August 2026 zum Ziel von Anlagebetrug mit Kryptowährungen. Für diese Betrugsmasche wurden unsere Bankdaten missbraucht. Wir informieren über den Sachverhalt und bitten um Achtsamkeit.
News, Migrationsmuseum
Wir trauern um die Schirmherrin unseres Museums: Rita Süßmuth ist gestorben. „Eine tapfere Kämpferin“, „die Nächstenliebende“, „die Standhafte“ – die Überschriften der Nachrufe, die in den Stunden nach ihrem Tod erschienen sind, sprechen eine klare Sprache.
Die Professorin, ehemalige Bundestagspräsidentin und CDU-Bundesministerin ebnete in vielerlei Hinsicht den Weg für gesellschaftlichen Wandel, oftmals gegen Widerstände aus der eigenen Partei.
Als erste Frauenministerin setzte sie sich konsequent für die Gleichstellung von Frauen und Männern ein, auch im Parlament. Sie kämpfte für körperliche Selbstbestimmung, für die Reform des Abtreibungsparagrafen 218 und für die Strafbarkeit von Vergewaltigung in der Ehe. Ebenso engagierte sie sich für sexuelle Selbstbestimmung, für die Rechte queerer Menschen und gegen die Ausgrenzung und Stigmatisierung homosexueller Männer während der AIDS-Krise der 1980er-Jahre.
Früh sprach sie sich zudem für ein neues Verständnis Deutschlands aus: Als erste prominente CDU-Politikerin bekannte sich Rita Süßmuth bereits Ende der 1990er-Jahre offen zu Deutschland als Einwanderungsland und plädierte für eine Politik, die Migration nicht als Bedrohung, sondern als Bereicherung begreift.
Im Jahr 2000 leitete sie eine von der Bundesregierung eingesetzte Expertinnen-Kommission zu den Rahmenbedingungen von Migration nach Deutschland. Die später als „Süßmuth-Kommission“ bekannte Runde kam zu einer klaren Erkenntnis: Deutschland ist auf Einwanderung angewiesen – ein Selbstbild, das damals insbesondere viele konservative Politikerinnen noch nicht teilten, Rita Süßmuth jedoch schon.
Vor diesem Hintergrund übernahm sie 2015 die Schirmherrschaft für unser Museum. „Es geht um einen Ort, an dem Deutschland sich als Einwanderungsland entdecken und verstehen lernen kann“, sagte sie. „Welcher Ort ist besser hierfür geeignet als ein lebendiges Museum?“ Für die langjährige Unterstützung unseres Vorhabens, ein bundesweites Migrationsmuseum zu errichten, werden wir ihr immer dankbar sein.
Foto: Stella v. Saldern im Auftrag des Deutschen Bundestages, CC-BY-SA-4.0
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DOMiD wurde im August 2026 zum Ziel von Anlagebetrug mit Kryptowährungen. Für diese Betrugsmasche wurden unsere Bankdaten missbraucht. Wir informieren über den Sachverhalt und bitten um Achtsamkeit.
Partizipation, Call for Participation
Für alle die in und um Köln leben, gibt es ab September 2026 ein spannendes Angebot, um sich (eigener) Migrationsgeschichte anzunähern. Cologne Story Labs bringt Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte zusammen.
News, Migrationsmuseum, Museumsbau
Wer seine Unterstützung für das Museum Selma äußern möchte, kann das jetzt ganz konkret tun: Die von uns unabhängige Initiative „Museum Selma bleibt“, die sich für unser Museum einsetzt, hat eine Online-Petition ins Leben gerufen.
Migrationsmuseum, Museumsbau, News
Das Kulturzentrum am Neumarkt wird nicht Standort für das Museum Selma; dies ergaben Prüfungen. Daher prüft DOMiD, das Museum durch starke Einschnitte mit den vorhandenen Mitteln am ursprünglichen Standort Halle 70 in Köln‑Kalk umzusetzen.
Migrationsmuseum, Museumsbau, News
Die Veröffentlichung, dass der Standort Kalk für Museum Selma nicht mehr realisierbar ist, hat große Debatten ausgelöst. Mit diesem Statement positionieren wir uns für eine gemeinsame Vision eines bundesweiten Migrationsmuseums.