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Blick in die Ausstellung „Makkaroni Settanta – Esperimento collettivo“. Foto: Laura Mancini

News, Ausstellung, Veranstaltung

Erzählcafé, Karaoke, Kinderführung: Volles Programm bei "Makkaroni Settanta"

Vor 70 Jahren schlossen Italien und die Bundesrepublik Deutschland ein Anwerbeabkommen für italienische Arbeitskräfte, das die Geschichte beider Länder für immer verändern sollte – und zahllose Biografien mitschrieb. Mit dem Anwerbeabkommen vom 20. Dezember 1955 begann in Westdeutschland die Zeit der sogenannten Gastarbeit.

Mit den Lebensgeschichten der italienischen Pionier*innen und ihrer Nachkommen befasst sich die Austellung „Makkaroni Settanta – Esperimento collettivo“ unseres Kooperationspartners Makkaroni Akadamie. Die Werke in der Ausstellung erzählen von Erinnerungen, Identitäten und Hinterlassenschaften italienischer Migration und zeigen die Vielfalt, mit der die zweite und dritte Generation das Thema heute weiterträgt. Und das in einem breiten Spektrum künstlerischer Ausdrucksformen – von Skulptur und Malerei über Video- und Sound-Installationen bis hin zu Fotografie, Film und Poesie.

Erzählcafé zum Abschluss

Noch bis zum 11. Januar ist die Ausstellung in der Temporary Gallery in Köln (Mauritiuswall 35, 50676 Köln) zu sehen. Das letzte Wochenende der Laufzeit wird durch ein vielfältiges Programm begleitet: unter anderem durch eine Führung speziell für Kinder am Samstag, 10.1., bei der ein spielerischer Zugang zu Migrationsgeschichte eröffnet werden soll. Auch ein Karaoke-Nachmittag (10.1.) gehört zum Programm.

Beim abschließenden Erzählcafé (11.1.) gibt Antonella Giurano, Trägerin des Miteinander-Preises Köln 2025, im Gespräch mit Aurora Rodonò Einblicke in ihre eigene Migrationsgeschichte und ihr langjähriges Engagement für interkulturelle Projekte.

Alle Informationen unter: www.makkaroni-akademie.de

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