Im Zuge der öffentlichen Debatte um den Standort des Museums Selma hat sich in Köln eine Initiative mit dem Namen „Museum Selma bleibt“ gegründet. Die von uns unabhängige Initiative aus engagierten Bürger*innen setzt sich für das bundesweite Migrationsmuseum ein, das DOMiD in Köln umsetzt.
Mit einem offenen Brief hat sich die Initiative auch an die Öffentlichkeit gewandt – zahlreichende prominente Erstunterzeichner*innen waren mit dabei.
Jetzt können Unterstützer*innen unseres Museums auch selbst tätig werden: Auf der Plattform weact hat die Initiative eine Online-Petition zur Unterstützung des Museums Selma gestartet.
Sie fordert darin die ausreichende Finanzierung des Museums Selma durch Bund, Land NRW und Stadt Köln. Außerdem wird an die Zuwendungsgeber appelliert, die Frist bis zum Jahresende, die für die vorhandenen Fördermittel gilt, zu verlängern. An die Stadt Köln richtet die Petition eine klare Forderung, „für den Museumsbau aktiv zu werden“.
Der Bau des bundesweiten Migrationsmuseums Museum Selma dürfe „nicht an 33 Millionen Euro Mehrkosten scheitern“, heißt es von den Initiator*innen dort. „Für ein Projekt von solcher Strahlkraft und überregionaler Bedeutung sind auch 77 Millionen Euro nicht zu viel Geld.“
Die Initiative handelt unabhängig von uns als Museumsträger. Wir sind dankbar für das Engagement, das unserem Museum zu Teil wird, und freuen uns über Unterschriften für die Petition.